Wasser Infrastruktur Ressourcen (Institut)

ARA Sindlingen


Studie über die Erweiterung der Kläranlage Sindlingen zur Entfernung von Mikroschadstoffen unter Berücksichtigung der bestehenden Flockungsfiltration

Projektlaufzeit: 06/2020 - 12/2020

Projektbearbeitung durch: tectraa e.V.

Bearbeiter:

Auftraggeber:

  • Stadtentwässerung Frankfurt (SEF)

Veranlassung:

Ein Bestandteil der EG-Wasserrahmenrichtlinie (Richtlinie 2000/60/EG, kurz EG-WRRL) stellt die Entwicklung von nationalen und internationalen Maßnahmenprogrammen zur weiteren Verbesserung des Gewässerzustandes dar. Um die Umweltziele zu erreichen wird unter anderem die Reduktion der Phosphorbelastung für die Gewässer im Rahmen der Maßnahmenprogramme verfolgt. Die bestehende Phosphorelimination der kommunalen Kläranlagen soll mit weitergehenden Maßnahmen intensiviert werden. Da diese weitergehenden Verfahren häufig in Kombination mit einer Nachfällung und Filtrationsstufe realisiert werden können, sind Synergieeffekte mit zukünftigen Maßnahmen zur Mikroschadstoffelimination zu berücksichtigen.

Im Hessen am Beispiel der Kläranlage Sindlingen (GK5) soll der aktuell geltende Überwachungswert für Orthophosphat von 0,6 mg/l auf 0,4 mg/l, einzuhalten in der 2h-Mischprobe, abgesenkt werden. Gleichzeitig verfügt die Anlage bereits über eine Flockungsfiltration, die im Rahmen der Studie in der Auswahl der verfügbaren Erweiterungsmöglichkeiten zur Mikroschadstoffelimination mit einbezogen werden soll.

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