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Erläuterungen zum Studienplan des Diplom-Studienganges Bauingenieurwesen

Grundstudium

Die Lehrveranstaltung "Grundlagen der Technischen Infrastruktur und der Umweltschutztechnik II" (GUI II) ist Teil einer dreisemestrigen fachübergreifenden Lehrveranstaltung, die in die Arbeitsgebiete des planenden Ingenieurs einführt. Sie soll vor allem das Verständnis der systemhaften Zusammenhänge zwischen Technik, Gesellschaft und Umwelt fördern.

In der problemorientierten Vorlesung werden Beispiele aus den drei Teilfachgebieten Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Abfallwirtschaft behandelt. Zur Ergänzung der Lehrveranstaltung wird eine Hausübung (Abgabe auf freiwilliger Basis) angeboten. Der qualifizierte Leistungsnachweis erfolgt durch eine schriftliche Prüfung.

Grundfachstudium (G)

Die Lehrveranstaltungen Siedlungswasserwirtschaft I, II und III (Wasserversorgung, Abwasserableitung und Abwasserreinigung) im 4.-6. Semester sowie die Vorlesung Abfallwirtschaft im 4. Semester vermitteln einen allgemeinen Überblick über das gesamte Themenspektrum der Siedlungswasserwirtschaft. Übungsaufgaben, die im Laufe der Vorlesungszeit besprochen und bearbeitet werden, dienen dazu, die Studierenden mit den fachspezifischen Berechnungs- und Entwurfsmethoden vertraut zu machen. Die Bearbeitung der Hausübungen und die erfolgreiche Teilnahme am Kolloquium (einfacher Leistungsnachweis) sind Voraussetzung für die Teilnahme an der Diplomklausur im Fach "Siedlungswasserwirtschaft und Abfallwirtschaft", für Vertiefer zudem Vorbedingung für die Zulassung zur Studienarbeit.

Vertiefungsstudium (V)

Die Lehrveranstaltungen des Vertiefungsstudiums bauen auf den im 4. - 6. Semester vermittelten Grundlagen auf und sollen die Kenntnisse erweitern und vertiefen. Es ist das Ziel, die Studierenden in die Lage zu versetzen, die Arbeitsmethoden des Fachgebietes in der Praxis selbständig bzw. in Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten anwenden zu können. Darüber hinaus sollen die Studierenden durch die Lehrveranstaltungen des Vertiefungsstudiums soweit gefördert werden, dass sie zur Anwendung spezieller wissenschaftlicher Methoden und zur Tätigkeit in der Forschung des Fachgebietes fähig sind.

Ein wesentlicher Bestandteil des Vertiefungsstudiums ist die Anfertigung einer Studienarbeit (Bearbeitungsumfang ca. 240 h). Die Themen ergeben sich aus aktuellen Teilproblemen der z.Zt. am Fachgebiet bearbeiteten Forschungsprojekte (siehe aktuelle Aushänge). Hierbei kann es sich beispielsweise um Arbeiten im Labor, am Rechner oder auf einer Kläranlage handeln. Wird „Siedlungswasserwirtschaft und Abfallwirtschaft“ als 3. (abgestuftes) Vertiefungsfach gewählt, muss keine Studienarbeit angefertigt werden. Einzige Prüfungsvorleistung zur Teilnahme an der mündlichen Vertieferprüfung stellt dann die erfolgreiche Teilnahme am Seminar dar, das unbenotet bleibt.

Die Studienarbeit kann allein oder maximal von zwei Studierenden bearbeitet werden. Die Themenausgabe erfolgt frühestens nach dem 7. Semester; vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Diplomvorprüfung sowie die Vorleistungen des Grundfachstudiums (Übungen I-III und Kolloquium). Die reine Bearbeitungszeit beträgt ca. 8 Wochen; die Arbeit ist spätestens 6 Monate nach Ausgabe abzugeben. Um groben Fehlern bei der Bearbeitung vorzubeugen, werden Zwischentestate verlangt. Den Studierenden wird eine vorausschauende Zeitplanung insbesondere im Hinblick auf Diplomprüfungen, die unmittelbar im Anschluss an die Studienarbeit abgelegt werden sollen, Nahe gelegt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zur Bewertung der Arbeit durch den oder die Betreuer ein Zeitraum von ca. drei Wochen zu berücksichtigen ist.

Im Siedlungswasserwirtschaftlichen Seminar werden grundlegende und aktuelle Fragen aus dem Bereich der Siedlungswasserwirtschaft und der Infrastrukturplanung behandelt. Die Studierenden sollen darin geschult werden, sich in ein abgegrenztes Thema selbständig einzuarbeiten, sich mit diesem kritisch auseinander zu setzen und die Kernaspekte im Rahmen eines Vortrages vorzustellen. Die Teilnahme an den Einzelsitzungen ist für alle Teilnehmer verpflichtend. Es sei darauf hingewiesen, dass das Seminar Teil der Pflichtveranstaltungen im Vertiefungsfach Siedlungswasserwirtschaft ist und nicht das allgemeine Pflichtseminar im Rahmen des Vertiefungsstudiums (2 h Seminar + 2 h Praktikum) ersetzt. Zur Anerkennung als allgemeines Seminar ist eine erneute Teilnahme möglich und wird Vertiefern auch empfohlen.

Gegenstand des Praktikums sind Methoden zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung, Verfahren der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung sowie Methoden zur Beurteilung der Gewässergüte. Art und Zahl der Übungen sowie die Bedingungen für die Anerkennung des Praktikums werden jeweils zu Beginn des Semesters durch Aushang bekannt gegeben.

Wahlpflichtbereich

Die Lehrveranstaltungen des Wahlpflichtbereichs ergänzen das Pflicht-Lehrangebot des Fachgebietes Siedlungswasserwirtschaft. Sie sollen es den Studierenden ermöglichen, das Studium ihren Neigungen und ihrer Befähigung gemäß zu gestalten. Insbesondere die Belegung des Wahlpflichtfachs "EDV-Methoden in der Siedlungswasserwirtschaft" wird den Studierenden dringend empfohlen, da die Veranstaltung unmittelbar an die Inhalte der Vertiefervorlesung "Grundlagen der Abfluss- und Schmutzfrachtmodellierung" anknüpft.

Empfehlenswerte Fächerkombinationen und Austauschfächer

Die Studienordnung ermöglicht es den Studierenden, ihr Studium durch geeignete Wahl der Vertiefungsfächer sowie durch Austausch eines Prüfungsfaches (Grundfach oder Vertiefungsfach) gegen ein Fach aus anderen Studiengängen oder Fachbereichen weitgehend ihren Neigungen und Begabungen gemäß zu gestalten. Dementsprechend gibt es auch für die Vertiefer im Fach "Siedlungswasserwirtschaft und Abfallwirtschaft" eine Vielfalt von möglichen Fächerkombinationen. Als Beispiele seien genannt:

  • Siedlungswasserwirtschaft und Abfallwirtschaft
  • Wasserbau und Wasserwirtschaft
  • Orts- und Regionalplanung

  • Siedlungswasserwirtschaft und Abfallwirtschaft
  • Umwelt- und Verfahrenstechnik (Austauschfach)
  • Wasserbau und Wasserwirtschaft

  • Siedlungswasserwirtschaft und Abfallwirtschaft
  • Orts- und Regionalplanung
  • Verkehrswesen und Verkehrswegebau

  • Siedlungswasserwirtschaft und Abfallwirtschaft
  • Wasserbau und Wasserwirtschaft
  • Bodenmechanik und Grundbau

An dieser Stelle wird ausdrücklich auf das Angebot der interdisziplinären Studienschwerpunkte hingewiesen (siehe gesonderter Aushang).

Es wird empfohlen, sich bei der Fächerwahl durch einen Hochschullehrer oder einen Mitarbeiter der verschiedenen Fachgebiete beraten zu lassen.

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