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WOW!

Wider business Opportunities for raw materials from Waste water

Projektlaufzeit: 03/2018- 09/2021

Projektbearbeitung durch: rewa

BearbeiterIn: Thomas Uhrig M.Sc., Stefanie Müller M.Sc.,
Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz

Förderung: Interreg Nordwesteuropa Programm, www.nweurope.eu

Projektpartner:

Um Rohstoffe aus Abwasser zu vermarken zu können, müssen die Erfordernisse auf Kläranlagen und die Bedürfnisse der Industrie aufeinander abgestimmt werden. Dies führt zur Notwendigkeit einer Transition: Kläranlagen müssen den Wandel von der Abwasserbehandlung hin zur Produktion von wertvollen Stoffen schaffen. Weiterhin muss die Industrie beginnen Abwasser als wertvolle Ressource und nicht als „schmutziges und problematisches Wasser“ anzusehen. Schließlich sollte die Politik diese neuen kreislauforientierten Ansätze adressieren. Zur Umsetzung dieser Möglichkeiten zielt das Projektkonsortium darauf ab Wertschöpfungsketten für drei verschiedene Rohstoffe zu entwickeln: Cellulose, PHA Biokunststoff und Lipide.

Die folgenden Aktivitäten werden Teil des Projekts sein:

  • Identifizierung von Wertschöpfungsketten von Rohstoffen aus Abwasser mit hohem Potenzial.
  • Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems, das Kläranlagenbetreibern bei der Transition hin zu einer kreislauforientierten Abwasserreinigung hilft.
  • Bau und Betrieb dreier WOW! Pilotanlagen um innovative Rückgewinnungstechnologien zu optimieren und zu implementieren.
  • Produktion von biobasierten Produkten aus Abwasser, wie z.B. Biokunstoff, Biodiesel und Bioaktivkohle.
  • Entwicklung nationaler politischer Aktionspläne und eines EU Strategieplan.

Während des Projekts wird sich die TU Kaiserslautern zunächst auf Laborversuche zur Biokunststoffproduktion (PHA) fokussieren. Die ersten Experimente zielen darauf ab Prozesskontrollstrategien für den Betrieb einer Pilotanlage zu entwickeln. Auf diesen Ergebnissen aufbauend wird eine Pilotanlage auf der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal installiert. Die Anlage wird für mindestens ein Jahr betrieben, um Erfahrungen für einen stabilen Betrieb des Prozesses unter schwankenden Randbedingungen zu sammeln. Zusätzlich werden Möglichkeiten erforscht, wie gezielt die Eigenschaften des Kunststoffs beeinflusst werden können, um die Bedürfnisse der Industrie zu erfüllen. Die in den Bakterien angereicherten Biopolymere werden von Projektpartner extrahiert und zu Kunststoffrohmaterialien weiterverarbeitet.