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Forschungsprojekt

Fahrzeugtechnische Maßnahmen zur Erhöhung der Radverkerhssicherheit (MARS)

Forschungsstelle

Institut für Mobilität & Verkehr
Prof. Dr.-Ing. Wilko Manz
Technische Universität Kaiserslautern
Paul-Ehrlich-Straße Geb. 14
D-67663 Kaiserslautern

Auftraggeber

Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)

im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Projektpartner

Juniorprofessur für Elektromobilität (JEM), Fachbereich Elektro- und Informationstechnik (EIT), Technische Universität Kaiserslautern

Deutsches Institut für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) Braunschweig, Abteilung Fahrzeugfunktionsentwicklung und Systemfunktionsentwicklung

Abschluss

April 2019

Kurzbericht

Ziel des Vorhabens ist es, die derzeit verfügbaren und zukünftig denkbaren fahrzeugtechnischen Lösungen zur Steigerung der Radverkehrssicherheit systematisch und übersichtlich darzustellen und im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu bewerten. Dazu wird ein Kriterienkatalog entwickelt, der ins­besondere die Bewertungspunkte

  •  Potential zur Verhinderung von Unfällen und Verringerung von Unfallfolgen
    (sowohl der einzelnen Lösungen als auch der Lösungen im Zusammenspiel)
  •  Potential zur Verbesserung der Wahrnehmung durch andere Verkehrsteilnehmer
    (sowohl durch den Menschen als auch durch Sicherheitssysteme)
  • Realisierbarkeit aus technischer und wirtschaftlicher Sicht
    (z. B. Verbaubarkeit, Versorgbarkeit, Robustheit, Wirtschaftlichkeit)
  • Notwendigkeit vorausgehender Gesetzgebungs- und Normungsprozesse
    (z. B. Modifikation der StVZO, Definition von Kommunikationsprotokollen)

in den Vordergrund stellt. Aufbauend auf dieser Analyse bestehender Systeme werden neue Lösungen zur Erhöhung der Radverkehrssicherheit mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Verbesserung der Wahrnehmung unter Einbeziehung von Fahrrad-2-X entwickelt. Das Ergebnis wird eine Bewertung der Wirksamkeit aller untersuchten Systeme unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren wie Tageszeit, Witterung, befahrene Infrastruktur und momentaner Konstitution des Radfahrenden sein.

Systeme mit sehr hohem Potential werden anschließend technisch ausgearbeitet, sodass sie im Rahmen von Fahrversuchen und einer Nutzerstudie als Demonstrator getestet, untersucht und evaluiert werden können.

Das Gesamtziel dieses Projekts ist insgesamt eine übergreifende Betrachtung und Bewertung bestehender sowie technisch möglicher Sicherheitssysteme für den Radverkehr, die eine wesentliche Grundlage für Weiterentwicklungen zur Erhöhung der Radverkehrssicherheit sowohl im wirtschaft­lichen als auch im wissenschaftlichen Bereich liefern können.

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