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Entwicklung eines thermoelektrischen Heiz- und Kühlsystems mit hohem Wirkungsgrad

Die Bundesregierung plant, dass bis zur Mitte des Jahrhunderts der Gebäudebestand nahezu klimaneutral sein soll. Bis zum Jahr 2020 soll die Energieeffizienz bereits um 20 % verbessert und eine Einsparung von CO2- Emissionen um 20 % gegenüber dem Wert von 1990 erreicht werden. Ziel ist die Umsetzung eines Niedrigstenergie-Gebäudebestandes im Neubaubereich.

Um diese Vorgaben zu erfüllen, bedarf es neben hochgedämmten Gebäuden auch an innovativen und effizienten Heiz- und Kühlsystemen auf Basis von regenerativen Energien, die den zwar schon erheblich reduzierten aber noch verbleibenden Heizenergiebedarf dieser Gebäude bereitstellen und schnell und kostengünstige zur Serienreife gebracht werden können. Wärmepumpen nutzen Umweltwärme und lassen sich hierfür sinnvoll einsetzen. Der bisherige Nachteil ist jedoch, dass zentrale Anlagen genutzt werden und daher Probleme bei der Verteilung der Wärme entstehen, die oftmals nur durch eine gewisse Lärmbelästigung gelöst werden können.

Ziel des Projektes ist es daher dezentrale, elektrothermische Wärmepumpen auf Basis von Peltier-Elementen zu entwickeln, die direkt in die Fassade integriert werden können, um den dahinterliegenden Raum auf angenehme Temperaturen zu klimatisieren und die entstehende Wärme zu verteilen. In ausreichender Dimensionierung soll es, speziell auch bei Neubauten, möglich sein, die Technik als einziges Heiz- und Kühlsystem im Gebäude zu verwenden.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt und Klima über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert und wird in Zusammenarbeit mit der Firma Panco GmbH durchgeführt. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre und fünf Monate.