Fachgebiet Baubetrieb

Bauverfahrenstechnik des Tunnelbaus Teil 1


- Definition Tunnel: Betrieb/Funktion, Geotechnische und bodenmechanische Grundlagen
- Offene Bauweisen (verformungsarmer Verbau, Dichtsohlen, Deckelbauweise u.a.)
- Geschlossene Bauweisen/ konventionell (Vortriebsverfahren, Teilung des Ausbruchsquerschnitts (Kalotte, Ulme, Strosse), vorläufige/dauerhafte Leibungssicherung mit Bemessung, Ortsbrustsicherung, Nachweis der Ortsbruststabilität, vorauseilende Sicherung, Klassifizierung des Vortriebs, u.a)
- Maschinelle Tunnelvortriebe (Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile der Teilschnitt-/ Vollschnittmaschinen, Aufbau einer Schildmaschine, Funktionsweise der Ortsbruststützung, Einsatzgebiete EPB / Flüssigkeitsgestützte Ortsbrust, Nachweis der Ortsbruststützung, Ausbläsersicherheit, Einbau der Tübbings, Tübbingdesign
- Sonderverfahren (Senkkasten-, Druckluftbauweise)
- (Rohrvortriebe) Offene Bauweisen

Die Studierenden
- erlangen grundlegende Kompetenzen zur Planung, Ausschreibung, Überwachung und Durchführung von Tunnelbauprojekten mit den unterschiedlichsten bergmännischen und maschinellen Verfahren unter besonderer Berücksichtigung der Ortsbrustsicherung und Verformungsminimierung
- können geologische Randbedingungen beurteilen
- verfügen über ein grundlegendes Problembewusstsein für die Sicherung der Tunnelleibung, das Erfordernis von vorauseilenden Sicherungsmaßnahmen, der Entwicklung von Überwachungs-/Mess- und Sicherheitsprogrammen und der Risikobewertung.


Weiter Informationen


Hörerkreise:

  • Master Bauingenieurwesen Infrastruktur Wasser und Mobilität
  • Master Bauingenieurwesen Konstruktiver Ingenieurbau

Dozent:

Prof. Dr.-Ing. K. Körkemeyer

Prof. Dr.-Ing Ludger Speier

Angebotsturnus:

Lehrveranstaltung im Wintersemester

KIS-Kennung:

BI-BBW-WS013VU-V-7

Kreditpunkte:

2 CP

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