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Machbarkeitsstudie zur Integration einer Schlammfaulung auf der Kläranlage Almerich

Die Stadtwerke Idar-Oberstein betreiben die Kläranlage Almerich mit einer Ausbaugröße von 33.000 EW, die in ihrer heutigen Konfiguration im Jahr 2001 in Betrieb genommen wurde. Die Kläranlage wird mit einer simultanen aeroben Schlammstabilisierung als ...

Beschreibung

Projektlaufzeit: 01/2017 - 05/2018

Bearbeitung durch: tectraa

Bearbeiter:

Veranlassung

Die Stadtwerke Idar-Oberstein betreiben die Kläranlage Almerich mit einer Ausbaugröße von 33.000 EW, die in ihrer heutigen Konfiguration im Jahr 2001 in Betrieb genommen wurde. Die Kläranlage wird mit einer simultanen aeroben Schlammstabilisierung als 4-stufige Kas-kadenbiologie betrieben. Das gereinigte Abwasser wird der Nahe als dem natürlichen Vorflu-ter zugeführt. Der stabilisierte Schlamm wird statisch eingedickt und zwischengespeichert, über eine stationäre Schlammentwässerung entwässert und nachfolgend landwirtschaftlich verwertet. Im Jahr 2008 wurde die Belüftung des Belebungsbeckens erneuert. 2013 erfolgte die Umstellung der Belüftung auf intermittierenden Betrieb. Gleichzeitig wurde eine Photovol-taikanlage installiert.
Nachdem im ersten Schritt der Betrieb und die Verfahrenstechnik einer eingehenden Analy-se unterzogen wurden, um energetische und verfahrenstechnische Optimierungsmöglichkei-ten aufzuzeigen und Energieanalysen für die Kläranlagen Almerich und Weierbach erstellt wurden, soll im vorliegenden Modul 2 geprüft werden, ob eine Umstellung der Kläranlage von aerober zu anaerober Schlammstabilisierung möglich bzw. wirtschaftlich sinnvoll ist.
Die Wirtschaftlichkeit für den Einsatz einer Schlammfaulung wird heute bereits bei Anlagen von etwa 20.000 EW gesehen. Die Umstellung der Kläranlage Almerich von einer simultan aerob stabilisierenden Anlage auf eine getrennt anaerob stabilisierende Anlage mit Ausfau-lung und Entwässerung der anfallenden Schlämme könnte daher eine energetisch wie wirt-schaftlich sinnvolle Option darstellen. Hierfür wäre die Neuerrichtung einer Schlammfaulung am Standort mit Einbindung einer Vorklärung erforderlich. Hierbei ist insbesondere die Fra-gestellung zu behandeln, wie die bestehende Kläranlage in eine Anlage mit (mesophiler) Klärschlammfaulung inkl. der erforderlichen Infrastruktur mit Integration einer Vorklärung, Anpassung der Belüftung, Errichtung von Faulbehälter, Gasspeicher und Gasnutzung etc. kostengünstig, aber dennoch betriebssicher, umgerüstet werden kann, so dass auch die Ab-laufwerte insbesondere bezüglich Nges weiterhin sicher eingehalten werden können.

Finanzierende Institution(en)

  • Stadtwerke Idar-Oberstein

Partner-Institution(en)

  • Wuppergesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH (WiW)