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KRisMa - Kommunales Risikomanagement Überflutungschutz

Beschreibung

Projektlaufzeit: 08/2010 - 05/2011

Bearbeiter:

Veranlassung

Vor dem Hintergrund der prognostizierten Zunahme von Starkregenereignissen infolge des Klimawandels und gehäuft auftretender Überflutungen in Siedlungsgebieten durch extreme Starkniederschläge in den zurückliegenden Jahren wurde vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, in Verbindung mit dem Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg e.V. das Projekt KRisMa initiiert. Darin soll die Neuausrichtung des kommunalen Überflutungsschutzes nach den Prinzipien des Hochwasserrisikomanagements erörtert, methodische Ansätze zur Umsetzung entwickelt und exemplarisch in ihrer Anwendung auf ein ausgewähltes Siedlungsgebiet verifiziert werden. Die Projektergebnisse sollen in die Erarbeitung eines Leitfadens „Starkregen“ des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz einfließen. 

Vorgehensweise

Anhand derzeitiger Regelungen zum Überflutungsschutz in Siedlungen wird der erforderliche Handlungsbedarf im Hinblick auf Sturzfluten aufgezeigt. Aufbauend auf den möglichen Ursachen von Überflutungen infolge Starkregen werden Bearbeitungsschritte zur Analyse und Bewertung der örtlichen Überflutungsgefährdung entwickelt und erläutert. Die Gefährdungsanalyse gliedert sich in eine örtlich-ingenieurtechnische und eine simulationstechnische Komponente. Sie hat zum Ziel, gefährdete Bereiche zu identifizieren, hinsichtlich ihres Schadenspotenzials zu bewerten und geeignete Vorsorge- und Schutzmaßnahmen in Analogie zum Hochwasserrisikomanagement zu entwickeln. Die entwickelte Methodik wird am Beispiel des Stadtteils Kaiserslautern-Mölschbach illustriert, der im Juli 2006 von schweren Überflutungen infolge eines außergewöhnlichen Starkregenereignisses betroffen war. 

Finanzierende Institution(en)

  • Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
  • WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung, Karlsruhe

Dateien

Abschlussbericht