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    Monitoring über die Wirkung von Ökodol® (Calciumcarbonat-Magnesiumoxid) auf den biologischen Reinigungsprozess der Kläranlage Jockgrim

    Beschreibung

    Projektlaufzeit: 08/2012 - 07/2013

    Bearbeiter:

    Bei nicht ausreichender Pufferkapazität im Abwasser kann es auf Kläranlagen durch die bei der Nitrifikation freigesetzten Säuren zu einem Abfall des pH-Wertes in der biologischen Behandlungsstufe kommen. Dadurch ist eine Leistungsminderung der bakteriologischen Stoffwechselprozesse im Allgemeinen und der Nitritation im Besonderen zu erwarten. Auf der Kläranlage Jockgrim wurde in den zurückliegenden Jahren, insbesondere in der kalten Jahreszeit, ein Abfall des pH-Wertes unter pH 7 und damit einhergehend eine geringfügige Verschlechterung der Ablaufqualität bzgl. Ammonium-Stickstoff sowie der Schlammabsetzeigenschaften beobachtet. Mit dem Ziel, das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht in der biologischen Stufe dauerhaft zu stabilisieren, betreibt die Fa. Dolomitwerk Jettenberg Schöndorfer GmbH seit August 2012 einen mit Ökodol® (Calciumcarbonat-Magnesiumoxid) gefüllten Versuchsreaktor, durch den ein Teilstrom des Belebtschlamms geleitet wird. Infolge des Kontakts des Belebtschlamms mit dem Ökodol® soll sich im System anreichernde Kohlensäure zu natürlicher Wasserhärte umgesetzt werden, damit eine Stabilisierung der Säurekapazität und damit verbunden eine Anhebung des pH-Wertes auf Werte von konstant größer pH 7 erreicht werden. Das Zentrum für Innovative AbWassertechnologien tectraa am Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität Kaiserslautern ist mit der wissenschaftlichen Begleitung des einjährigen Versuchsbetriebs beauftragt. Grundlegendes Ziel der Untersuchungen ist es, die Wirkungsweise des Ökodol®s auf die Reinigungsleistung sowie die ablaufenden Mechanismen im Vergleich zur Betriebsweise ohne Säurekapazitätsstützung zu untersuchen.

    Finanzierende Institution(en)

    • Dolomitwerk Jettenberg Schöndorfer GmbH