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    Monitoring über die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Blähschlammreduzierung auf der Klärange Booser Au

    Beschreibung

    Projektlaufzeit: 07/2012 - 06/2013

    Bearbeiter:

    Die Verbandsgemeinde Bad Sobernheim betreibt die mechanisch-biologische Kläranlage Booser Au, die auf eine Anschlussgröße von 55.000 EW ausgelegt ist. Neben 14 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde und der Stadt Bad Sobernheim wird das Abwasser zweier im Einzugsgebiet gelegener Gelatinefabriken mit behandelt, welches durch relativ hohe Stickstofffrachten gekennzeichnet ist. Seit ca. einem Jahr werden beständig erhöhte Schlammindices gemessen, die im Wesentlichen durch fadenförmige Bakterien des Typs 021N und 0961 hervorgerufen werden. Im Rahmen der „Studie zur systematischen Untersuchung der Blähschlammproblematik auf der Kläranlage Booser Au“, die vom Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft und dem Zentrum für Innovative AbWassertechnologien tectraa der Technischen Universität Kaiserslautern durchgeführt wurde, ergaben sich mehrere mögliche Ansatzpunkte, deren Umsetzung z. T. bereits geplant sind. Folgende Maßnahmen sollen im Laufe des Jahres 2012 umgesetzt werden:

    • Optimierung des Sauerstoffeintrags in die Belebungsbecken
    • Fremdwassersanierung zur hydraulischen Entlastung der Kläranlage
    • Optimierung der bestehenden Flotation auf dem Betriebsgelände einer Gelatinefabrik

    Um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu dokumentieren erfolgt ein gezieltes Monitoring über einen Zeitraum von 12 Monaten. Dazu werden die Betriebsdaten, die im Rahmen der Eigenüberwachung erhoben werden, im Hinblick auf die ISV-Problematik ausgewertet und aufbereitet. Parallel dazu wird der Belebtschlamm regelmäßig mikroskopisch untersucht, um Veränderungen der Flockenstruktur, der Gesamtfädigkeit und der vorliegenden Fadenpopulation sowie der begleitenden Biozönose zu erfassen.

    Finanzierende Institution(en)

    • Verbandsgemeindewerke Bad Sobernheim