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    Energie- und Kostenoptimierung durch Schaffung von semizentralen Schlammbehandlungscentern

    Beschreibung

    Projektlaufzeit: 01/2008 - 12/2008

    Bearbeiter:

    • Dipl.-Ing. Kai Wu
    • Dr.-Ing. Jo Hansen

    Im Rahmen des Vorhabens sollen Ansätze entwickelt werden, räumlich nahe zueinander liegende aerobe Stabilisierungs- und Faulungsanlagen gemeinsam und übergreifend zu betreiben, um hieraus sowohl betriebliche als auch energetische Vorteile zu gewinnen. Die (ehemals) aeroben Stabilisierungsanlagen werden dann mit geringeren Schlammaltern als sog. ‚Satellitenanlagen’ mit der alleinigen Aufgabe der Abwasserbehandlung (Kohlenstoff- und Nährstoffelimination) betrieben. Der nicht stabilisierte Schlamm dieser Anlagen wird einer Faulungsanlage mit der entsprechenden Infrastruktur (ausreichend großer Faulbehälter, Verstromung des Gases über BHKW, Wärmenutzung, Schlammentwässerung, ggf. Vorbehandlung der Prozesswässer etc.) zugeführt, die dann als Semizentrales Schlammbehandlungscenter betrieben wird. Die Untersuchungen sollen am Beispiel zweier Kläranlagen der VG Sprendlingen-Gensingen durchgeführt und hieraus eine übertragbare Methodik entwickelt werden. Aus der dargestellten Konzeption ergeben sich folgende potenziellen Vorteile: (1) Energetisch günstiger Betrieb der Stabilisierungsanlagen (2)Entlastung der Nachklärung auf den Stabilisierungsanlagen durch verringerten TS-Gehalt (3)Nutzung des ‚freiwerdenden’ Beckenvolumens (4)Nutzung von freien Faulraumkapazitäten (5)Vermehrte Eigenstromerzeugung (6)Konzentration von personalintensiven Prozessen auf einen Standort (7)Gereinigtes Abwasser verbleibt im Einzugsgebiet (Vorteil gegenüber zentraler Abwasserbehandlung)

    Finanzierende Institution(en)

    • Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz

    Partner-Institution(en)

    • WiW, Wuppertal; Dr. Gerd Kolisch, Dr. Inka Hobus