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Aktuelle Forschungsprojekte

Untersuchungen zur Eliminierung von sog. Mikroverunreinigungen aus Wasser und Abwasser durch Biomembranverfahren sowie ihr Vergleich mit anderen biologisch gestützten Verfahren

Ziel dieses Vorhabens sind Untersuchungen zur Eliminierung und Mineralisierung von sog. Mikrokontaminationen in industriellem / kommunalem Abwasser durch Biodegradationsprozesse in innovativen Verfahrenskonzepten. In Phase I des Projektes sollen bakterielle Isolate / Biozönosen gewonnen werden, die zum Abbau definierter Mikrokontaminationen geeignet sind. Bei erfolgreicher Durchführung der Phase I wird in Phase II der Schwerpunkt der Forschungsarbeit auf Biomembranverfahren mit gezielter Immobilisierung der spezialisierten Biozönosen aus Phase I auf den Membranträgern und deren Einsatz zur Behandlung genannter Abwässer liegen, wobei alternative biologische Verfahren im labor- und halbtechnischen Maßstab betrieben und zu Vergleichs- und Bewertungszwecken herangezogen werden. Am Ende des Projektes soll ein Konzept vorliegen, auf dessen Basis eine großtechnische Implementierung in Verfahren zur Behandlung kommunaler / industrieller Abwässer möglich ist.

Das Ziel des Projektes ist es, verschiedene biologische Prozesse bezüglich ihrer Effizienz hinsichtlich der Elimination von ausgewählten Schadstoffen untereinander zu Vergleichen. Die ausgewählten Schlüsselverbindungen sind Paracetamol, Ibuprofen, Diclofenac, Triclosan and Fluoxetine. Hingegen anderer Projekte liegt der Fokus hier auf dem biologischen Abbau von diesen Verbindungen und nicht ihrer Adsoption, da die letztere Situation nicht zu einer permamenten Elimination führt. Durch die landwirtschaftliche Verwertung der Klärschlämme werden Schadstoffe wieder in den Stoffkreislauf eingeführt.Im ersten Schritt wird der biologische Abbau der Stoffe nachvollzogen und die erhaltenen Isolate in der zweiten Phase im Pilotmaßstab als Impfstoff verwendet.

Gesamtprojektlaufzeit: 07/2013- 12/2016

Projektlaufzeit an der TU KL: 01/2016-12/2016

Bearbeiter/in: Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz

Förderung: Willy-Hager-Stiftung, Stuttgart