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Etwa ein Drittel der CO 2 -Emissionen der westlichen Industrieländer wird beim Betreiben des Gebäudebestands erzeugt. Zur Reduktion dieser Emissionen durch Verminderung des Bedarfs an fossiler Energie wurden bereits beachtliche Ent-wicklungen, insbesondere an Außenbauteilen erreicht. Dies sind einzelne energetische Verbesserungsmaßnahmen wie z.B. hoch effiziente Wärmedämmung oder Sonnenkollektoren. Auch die häufig verwandten Werkstoffe Beton, Stahl und Glas beanspruchen in großem Umfang natürliche Ressourcen und leisten bei ihrer Herstellung einen ganzerheblichen Beitrag zu den CO 2 -Emissionen. Deshalb steht hier die Minimierung des Materialeinsatzes durch neue Werkstoffe, neuartige Konstruktion sowie die effiziente Kombination von Materialien im Blickpunkt.

Der Brandschutz erfüllt wesentliche Funktionen zum von Gebäudenutzern, Umwelt und Sachwerten. Ein an den Schutzzielen orientierter, auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhender  Brandschutz ist deshalb unabdingbarer Bestandteil der Planung und Entwicklung von Bauwerken und Bauteilen.

Der nächste nun anstehende Entwicklungsschritt besteht darin, die bauphysikalisch-energetischen, statisch-konstruktiven und brandschutztechnischen Anforderungen und Funktionalitäten durch das Zusammenwirken dieser Forschungslinien zu verbinden und multifunktionale Bauteile zu erforschen und zu entwickeln, die alle erforderlichen Eigenschaften vereinen. Flächenelemente wie Wände und Decken haben dabei durch ihre großen Massen und Ausdehnungen die größten Effekte hinsichtlich der Optimierungsziele.

An der TU Kaiserslautern wird auf allen drei Forschungslinien zur Entwicklung multifunktionaler Bauteile intensiv gearbeitet. Auch Kooperationen zur Vernetzung der Forschungsarbeiten bestehen bereits. Mit Multi-F werden diese Ansätze nun gezielt koordiniert, dauerhaft etabliert und weiterentwickelt werden. Dabei werden sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die experimentellen Arbeiten und die Modellierungskompetenzen zusammengeführt und verknüpft. Dabei sind auf allen Feldern umfangreiche Synergien sowohl bei den Forschungsarbeiten als auch bei der Qualität der Forschungsergebnisse zu erwarten.

Mit Multi-F soll der bereits eingeschlagene Weg der dauerhaften Sicherstellung der interdisziplinären Zusammenarbeit gefestigt und gefördert werden. Durch die Beantragung von koordinierten  Forschungsvorhaben, z.B. eines DFG-Graduiertenkollegs wird die dauerhafte Strukturbildung sichergestellt.