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Temporäre Raumzellen aus Hochleistungsbeton mit lösbaren Verbindungen

Raumzelle im städtischen Umfeld
Schraubverbindung im Detail

Die mechanischen Eigenschaften des ultrahochfesten Betons (UHPC) wurden in den letzten Jahren weitgehend erforscht. Für die praktische Anwendung fehlen allerdings noch die erforderlichen Regelwerke, sodass bei der Verwendung von UHPC-Bauteilen i.d.R. bauaufsichtliche Zulassungen oder Zustimmungen im Einzelfall (ZiE) notwendig sind. Im Rahmen des hier beantragten Projektes soll unter Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren ein Modulsystem für multifunktionale, demontierbare Raumzellen entwickelt werden, die sich aus möglichst wenig verschiedenen Betonelementen zusammenfügen lassen. Das Modulsystem soll von Architekten in einem studentischen Projekt im WS 11/12 entwickelt werden. Ziel ist es, diese Raumzellen in vielfältiger Weise, z.B. als temporäre Ausstellungsräume in Städten, oder als Notunterkünfte in Katastrophengebieten einsetzen zu können. Der Schwerpunkt für die Ingenieure liegt auf der Konstruktion und Prüfung lösbarer Verbindungssysteme, mit denen die Fertigteile zu einem standsicheren Gebäude verbunden werden können und auf der Konstruktion der zu verbindenden Betonelemente, die in Wechselwirkung mit dem Verbindungssystem stehen. Sowohl für die Verbindungssysteme als auch für die Betonelemente soll ein Versuchs- und Nachweisprogramm erarbeitet werden, dass als Grundlage für die Erwirkung von allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen oder Zustimmungen im Einzelfall dienen kann. Um die Ergebnisse aus den beschriebenen Untersuchungen sichtbar und „begreifbar“ zu machen und die Multifunktionalität zu demonstrieren, soll ein Prototyp gebaut werden und auf dem Gelände der TU aufgebaut werden.

Stand der Bearbeitung (Oktober 2014)

 

- Durchführung von klein- und großmaßstäblichen Versuchen

 

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“.

Ebenfalls unterstützt wird das Projekt durch die Firmen:

- Elementa GmbH

- SGL Carbon

- HEFESTA Fensterbau GmbH