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Bewertung der Tragfähigkeit von Befestigungen im Mauerwerk durch Baustellenversuche

Die Tragfähigkeit von Injektionsankersystemen in Mauerwerk hängt maßgeblich von dem als Verankerungsgrund dienenden Mauerstein ab. Aufgrund der hohen Anzahl an unterschiedlichen Mauersteinen, die in Europa erhältlich sind, ist eine Aussage über den Verankerungsgrund von bestehenden Gebäuden schwierig.

Die Leitlinie ETAG 029 sieht bei unbekanntem Verankerungsgrund eine Durchführung von Versuchen am Bauwerk vor, durch die die Tragfähigkeit der Verankerung ermittelt werden soll. Dies kann zum einen durch Belastung bis zum Versagen oder zum anderen durch Aufbringen einer Probebelastung geschehen. Wird das Verankerungssystem bis zum Versagen belastet, hat dies gewöhnlich große Ausbrüche zur Folge. Aus diesem Grund wird an bestehenden Gebäuden üblicherweise die Vorgehensweise der Probebelastungen bevorzugt.

Bisher sind Hinweise zur erforderlichen Versuchsanzahl und den Auswertemethoden gegeben, allerdings keine Informationen zur Durchführung der Probebelastung. Bei Probebelastungen an Verankerungssystemen kann es zu Vorschädigungen kommen. Diese sollen jedoch durch Baustellenversuche nicht verursacht werden.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erarbeitung von baustellentauglichen Methoden, die eine Vorschädigung der geprüften Verankerung erkennen lassen. Aus den bevorstehenden Laborversuchen sollen sich Handlungsanweisungen für Baustellenversuche ergeben.

Beteiligt an dem Forschungsprojekt sind vier forschende Stellen. Diese sind das Institut für Werkstoffe im Bauwesen der Universität Stuttgart, die Firma fobatec in Dortmund, die Technische Universität Darmstadt sowie das Lehrgebiet Experimenteller Massivbau der Technischen Universität Kaiserslautern.