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PRIMOVE Mannheim 2014

Semester: Sommersemester 2014

Ziel: Mannheim

Betreuer_in: Dipl.-Ing. Sascha Baron

Exkursionspartner

     

  • Bombardier Mannheim

  •  

 

 

 

Beschreibung

Foto: Bombardier

Bei bestem Sommerwetter konnten die Studierenden im Rahmen der Fachexkursion zu Bombardier nach Mannheim am 12.06.2014 das "PRIMOVE" Projekt kennen lernen.

Gleich sieben Geschäftsbereiche von Bombardier Transportation sind in Mannheim vertreten: Lokomotiven und Antriebstechnik, Straßenbahnen, Metros und S-Bahnen, Services, Signal- und Leittechnik, sowie das weltweite Kompetenz-Zentrum für die PRIMOVE Technologie, der kontaktlosen Ladetechnik. In Mannheim wird modernste Antriebstechnik für Lokomotiven, Regionalzüge und Straßenbahnen konzipiert und gebaut. Darüber hinaus steht der Standort auch für Projekt-Management, Marketing, Vertrieb und Flottenmanagement für Lokomotiven.

"PRIMOVE" ist ein Teilbaustein im Themenfeld Elektromobilität und umfasst im Kern das induktive Laden von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen mittels Primärspule in der Fahrbahn und Sekundärspule am Fahrzeug. Voraussetzung ist, dass diese eine Batterie an Bord haben, die an besonderen Ladepunkten dann zwischengeladen werden können. 

Die Technologie wird von Bombardier sowohl für Straßenbahnen, Busse als auch PKW bereitgestellt. Aktuell wird das statische Laden, also bei fester Position über einer Ladestation vermarktet, dynamisches Laden, also während der Fahrt befindet sich in der Entwicklung.

Das System stellt als Ladeleistung bis zu 200 Kilowatt bereit und ist dazu eine städtebaulich verträgliche, da "versteckte" Infrastrukturlösung, erläuterte Herr Panzer.

Neben den elektrotechnischen Ansprüchen konnten die Studierenden auch die planerischen und bautechnischen Herausforderungen kennen lernen. Die Ladeeinheit, die als Bodenplatte von Bombardier angeliefert wird, wird vor Ort mit Hilfe von umlaufendem Ortbeton verankert. "Diese Bodenplatte muss man sich wie ein Bienenhaus vorstellen", erklärte Bauingenieur Perez, "wegen der Lastverteilung ist sie durch und durch bewehrt, hinzu kommem das Trägerkabel und die Spulenwicklung". Für den Beton der Trägerplatte wurde eine eigene Rezeptur entwickelt, die den besonderen Anforderungen des Straßenbaus und der Elektrotechnik entspricht. Mit nur 2 cm Deckschicht über der Spule eine gelungene Leistung, die dem Mindestziel 10 Jahre Haltbarkeit im Druckversuch bereits standhält.

An dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank an die Referenten sowie Frau Maas-Müller für die wunderbare Organisation!