Forschungsprojekt
Forschungsstelle
Institut für Mobilität & Verkehr
Technische Universität Kaiserslautern
Paul-Ehrlich-Straße 14
D-67663 Kaiserslautern
Bearbeiter/in
Auftraggeberin
EU: INTERREG IVB Alpenraum „Alpine Space“, transnationale Zusammenarbeit zur Raumentwicklung
Projektpartner
Österreich|SIR – Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen
Österreich|Research Studios – Studio Ispace Salzburg
Deutschland|Landeshauptstadt München, Referat Stadtplanung und Bauordnung inkl. Münchner Tarif- und Verkehrsverbund sowie Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München
Frankreich|Region Rhône Alpes - Direction Europe Relations internationales et Coopération
Frankreich|University Joseph Fourier Grenoble, PACTE-Territory Laboratory
Italien|Provinz Mantua
Italien|UNCEM - Union of Mountain Municipalities of Piemonte Region
Italien|Provinz Belluno
Slovenien|UIRS - Urbanistik Institut der Republik Slowenien
Abschluss
Juni 2014
Kurzbericht
Besonders im Privatbereich werden vielfach individualverkehrsorientierte Standortentscheidungen ohne langfristige Folgenabschätzung getroffen, abseits gut erreichbarer und langfristig leistbarer infrastruktureller Versorgung. Auch Standortentscheidungen von Betrieben und Baulandfestlegungen durch Gemeinden sollten sich vermehrt an Zentren, Versorgungsinfrastruktur und ÖV-Achsen orientieren.
Die Summe dieser individuellen Standortentscheidungen verursacht
- Reduktion der Lebensqualität (lange Wegzeiten, hohe Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr, usw.)
- hohe öffentliche Infrastrukturkosten (Neubau, Erhaltung, Auslastung)
- hohe Umweltbelastungen und volkswirtschaftliche Verkehrskosten
Zielsetzung des Projektes
- Standortentscheidungen von Bürgern, Bauwirtschaft, Behörden und Unternehmen sollen indirekt in Richtung nachhaltiger Mobilität und Infrastrukturstärkung hin zu Versorgungszentren und ÖV-Achsen beeinflusst werden (Bewusstseinsbildung).
Aktionen und Maßnahmen
- Leicht verständliche, grafische Aufbereitung der Folgekosten einer Standortwahl: Beispiele zu Wegezeitaufwand und Kostenfaktoren (Mobilität, Bodenpreise, Wohnkosten, Infrastrukturkosten)
- Grundlagen für neue Informationsinstrumente zur Erhöhung der Kostentransparenz und Findung neuer umweltfreundlicher Verkehrsformen und besserer Informationsservices z.B.“ MORECOServices“/ Tools in bestehenden Informationssystemen (Verkehrsverbund, SAGIS …)
- Einbau der Ergebnisse in bestehende Beratungsangebote, z.B. Wohnberatung des Landes Salzburg
- Schaffung und Durchführung von neuen Beratungs- und Schulungsangeboten für z.B. Bauwirtschaft, Behörden und Unternehmen
- exemplarische Umsetzung in Planungsprozessen (z.B. REK, Regionalplanung)
Einrichtung








