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Forschungsprojekt

Neue Anforderungen an Hubliftsysteme auf Bahnsteigen

Forschungsstelle

Institut für Mobilität & Verkehr
Technische Universität Kaiserslautern
Paul-Ehrlich-Straße 14
D-67663 Kaiserslautern

in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl KIMA der TU Kaiserslautern

Auftraggeber

Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV-Süd)

Abschluss

2008

Kurzbericht

Untersuchungsgegenstand

Im Zuge der Bahnreform Anfang der 90er Jahre wurde eine Modernisierungs- und Investitionswelle im SPNV ausgelöst. Dadurch sind heute vielerorts moderne niederflurige Schienenfahrzeuge im Einsatz. Gleichzeitig wurden viele Verkehrsstationen modernisiert, Bahnsteige angehoben und an die Fußbodenhöhen der Fahrzeuge angepasst, um eine Zugänglichkeit zum System ÖPNV/SPNV auch für körperlich beeinträchtigte Reisende, kurz als Barrierefreiheit bezeichnet, zu ermöglichen.

Aufgrund von Fahrzeugaltbeständen und historischen Entwicklungen haben sich für die unterschiedlichen Verkehre verschiedene Bahnsteighöhen und Wagenbodenhöhen entwickelt. Auch in Zukunft wird es keine vollständige Anpassung des Übergangs Wagenboden - Bahnsteig kommen.

Dieser Umstand ist Ursache dafür, dass es an Knotenbahnhöfen immer wieder dazu kommt, dass ein Fahrgastwechsel von Niederflurfahrzeugen an hohen Bahnsteigen erfolgt. Dabei können die bisher auf den Bahnsteigen vorgehaltenen Hubliftsysteme nicht zum Einsatz kommen, da diese Systeme bisher nur von einem tiefergelegenen Bahnsteig nach oben in ein Eisenbahnfahrzeug heben können. Ebenso sind in vielen der niederflurigen Fahrzeuge keine geeigneten Hilfsmittel vorhanden, die es einem Rollstuhlfahrer ermöglichen das Fahrzeug an einem höheren Bahnsteig zu verlassen.

Projektstruktur

Nach einer Recherchephase zur Sichtung von Normen, Empfehlungen und Vorschriften, schließen sich Fachgespräche (Leitfadeninterviews) mit Vertretern aus den o.g. Themenbereichen an.

Auf Basis dieser Eingangsinformationen wird ein Lastenheft entwickelt, dass alle Belange der unterschiedlichen Gruppen berücksichtigt. Auftretende Zielkonflikte sind darzustellen und zu diskutieren. Dafür ist mit den Statusgruppen und den Auftraggebern der Untersuchung ein extra Termin eingeplant.

Daran schließt sich die Erstellung von konzeptionellen und konstruktiven Lösungsansätzen an. Diese Ergebnisse und Empfehlungen werden dann nochmals abschließend mit den Statusgruppen diskutiert.

In einer zweiten Projektphase ist ggf. ein Testgerät zu bauen, mit dem dann in praktischen Versuchen weitere Erkenntnis bezüglich Bedienung, Benutzung und Einsatz gewonnen werden können.

Auftraggeber und Bearbeitung

Die Untersuchung wurde vom Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd (ZSPNV Süd) in Rheinland-Pfalz in Auftrag gegeben und wird durch den ZSPNV Süd, die DB AG, den Verkehrsverbund Rhein Neckar (VRN) sowie das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) des Landes RLP finanziert.

Die Bearbeitung erfolgt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Konstruktion im Maschinen- und Apparatebau (KIMA) der Technischen Universität Kaiserslautern.

 

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