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Speed-Dating auf Fachkonferenz für FußgängerInnen

Anlässlich der 10. österreichischen Fachkonferenz für FußgängerInnen Mitte Juni in Baden bei Wien stellte Vertr. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Brunsing seinen Ansatz „Schnellgehen – E-Antrieb des Fußverkehrs?“ nicht nur verbal-theoretisch vor. Dank der bei imove entwickelten Messgeräte auf Basis von Arduino-Micro-Controllern konnten die TeilnehmerInnen beim so genannten Speed-Dating ihre möglichen Zeitgewinne selber testen. Dafür mussten sie eine 5m lange Messstrecke einmal im Bummel- und einmal im Schnellgehtempo durchschreiten. Im Ergebnis verdoppelten die meisten der Testgeher ihre Gehgeschwindigkeit von 3 auf 6 km/h, was pro Meter zu einer Zeitersparnis von 0,6s führt. Die Strecke zu einem 200m entfernten Ziel, etwa einer Haltestelle, würde sich dadurch je Weg um 2 Min verkürzen, was sich bei werktäglich Gehenden (222 Tage/Jahr) schon bei dieser kurzen Distanz zu etwa 15 Jahresstunden aufsummiert. Berücksichtigt man zusätzlich den Nebeneffekt der sportlichen Betätigung im Alltag sowie den erwünschten höheren Kalorienverbrauch, so sprechen weitere Argumente für eine stärkere Promotion des Schnellgehens.

Selbstverständlich eignen sich die in einem Beitrag in Straßenverkehrstechnik 2. & 3.2016 beschriebenen imovino-Geräte auch für andere Erhebungen, etwa zur Ermittlung des subjektiv gewählten Sicherheitsabstands zum Fahrbahnrand bei unterschiedlichen Straßentypen.