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Second edition of the TRNSYS Experience Seminar in Kaiserslautern – Gebäudesimulation in Praxis und Forschung

Konferenz und Workshop im Rahmen der Universität der Großregion

Der Vizepräsident für Studium und Lehre begrüßt die Anwesenden

Mehrsprachige Begrüßung durch den Referenten der Universität der Großregion

Keynote Speaker und TRNSYS Entwicklerin Marion Hiller vom Planungsbüro Transsolar

Fragerunde (stehend: Prof. Dr.-Ing. Philippe André und Prof. Dr.-Ing. Sabine Hoffmann vom Organisationsteam)

Reger Austausch in den großzügig bemessenen Pausen

Aufmerksame Studierende im Computerpool – betreut vom Team aus Belgien und Luxemburg

Das TRNSYS Experience Seminar wurde 2015 erstmalig ins Leben gerufen und an der Universität Lothringen durchgeführt. Hintergrund der Konferenz war das Anliegen, die User der Gebäude- und Anlagensimulationssoftware TRNSYS zusammenzubringen und miteinander zu vernetzen. Die zweite Ausgabe der englischsprachigen Veranstaltung fand am 25. und 26.2.2016 in der Rotunde der TU Kaiserslautern statt.

 

Die rund 70 Teilnehmer/-innen, die aus fünf Ländern angereist waren - neben den Nachbarländern der Großregion (B, F, L) auch aus Italien - erwartete nicht nur strahlende Februarsonne und ein reichhaltiges Catering, bereit gestellt durch Studierende des Studiengang Facility Management, sondern auch sehr vielfältige und zukunftsweisende Vorträge. Während TRNSYS ursprünglich für die Berechnung von thermischen Solaranlagen entwickelt wurde und heute eines der gebräuchlichsten Software-Pakete im Bereich der Gebäudesimulation ist, zeigten die Präsentationen aus Praxis und Forschung auch neue Einsatzgebiete auf. Dazu gehören die Co-Simulation und Kopplung an andere numerische Werkzeuge sowie der Einsatz bei „hardware-in-the-loop“-Verfahren.

 

Vom Wohngebäude zum Raumschiff

 

Von den Vorträgen beschäftigten sich rund ein Drittel mit Fragestellungen der Energieeffizienz im Wohn- und Bürogebäudebereich; eine Vielzahl an Präsentationen behandelte die Modellierung komplexer Anlagensysteme. Einen besonderen „Brainteaser“ stellte die thermische Berechnung eines Raumschiffs im All mit den Methoden der klassischen Gebäudesimulation dar: Wie wird Konvektion im Raum bei Abwesenheit von Gravitation modelliert und welche Temperaturen werden für den langwelliger Strahlungsaustausch der Außenwand angesetzt? Auch wenn dieser extraterrestrische Ausflug mit TRNSYS die Ausnahme bleiben wird, konnte in den eineinhalb Tagen der Konferenz gezeigt werden, wie groß der Einsatzbereich dieses mächtigen Softwaretools ist.

 

Workshop für die Studierenden der Universität der Großregion

 

Als Neuerung gegenüber dem Vorjahr wurde im Anschluß an die Veranstaltung ein Workshop für Studierende der Großregion angeboten, bei dem diese eine erste „hands-on“ Erfahrung mit Gebäudesimulation machen konnten. Ca. 30 Studierende der TU Kaiserslautern sowie der Universitäten von Lothringen, Luxemburg und Lüttich und der Hochschule Trier nahmen das Angebot einer kostenlosen Einführung in die Software wahr. Dank der Unterstützung durch die Hochschulleitung der TU Kaiserslautern konnten die Studierenden – ganz im Sinne des Gedankens der „Universität der Großregion“ – am Workshop wie auch an der vorherigen Konferenz gebührenfrei teilnehmen. Mit diesem bewusst gewählten Ansatz sollen Studierende möglichst früh an die Nutzung von Simulationswerkzeugen und an die damit verbundenen Forschungsthemen herangeführt werden.

 

Das Feedback sowohl zu Konferenz als auch zum Workshop war äußerst positiv. Somit wird es 2017 eine dritte Ausgabe des TRNSYS Experience Seminars geben, voraussichtlich dann auf dem Campus Arlon der Universität Lüttich in Belgien. Auch das Angebot an die Studierenden im Rahmen der Universität der Großregion soll weiter geführt werden. Die Veranstaltungsreihe wird von einem multinationalen Team bestehend aus Prof. Dr.-Ing. Philippe André (Université de Liège, Arlon), Prof. Dr.-Ing. Riad Benelmir (Université de Lorraine, Nancy), Prof. Dr.-Ing. Sabine Hoffmann (TU Kaiserslautern), Prof. Dr.-Ing. Frank Scholzen (Universität Luxemburg) und Dr.-Ing. Julien Cartion (ICSEED, Frankreich) organisiert. Ein besonderer Dank gilt der Hochschulleitung der TU und Dr. Thomas Schmidtgall (Referent UniGR) für die Unterstützung der diesjährigen Veranstaltung.