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BMBF - Programm HighTechMatBau gestartet

Abfälle? Rohstoffe!

Unter Beteiligung der Fachgebiete Werkstoffe im Bauwesen und Massivbau und Baukonstruktion der TU Kaiserslautern startet das BMBF-Verbundforschungsprojekt R-BETONR ESSOURCEN SCHONENDER BETON – WERKSTOFF DER NÄCHSTEN GENERATION mit einem Gesamtvolumen von ca. 2,7 Mio. Euro. Im Rahmen des Projekts werden ab November 2014 Aspekte aufgegriffen und untersucht, die einer breiten praktischen Anwendung des Werkstoffs Recyclingbeton aus derzeitiger Sicht entgegenstehen.

 

Recyclingbeton fristet in Deutschland  bislang ein absolutes Schattendasein. Vor dem Hintergrund endlicher Vorräte an primärer Gesteinskörnung und Regionen in Deutschland ohne natürliche Gesteinskörnungsvorkommen sollte aber das Potenzial der mineralischen Bauabfälle zur Herstellung von Beton nicht länger ungenutzt bleiben. Die derzeit geltenden Regelwerke enthalten viele Einschränkungen, die der Praxis keine Anreize stattdessen aber zahlreiche Hemmnisse bietet. Sie beruhen auf Forschungsergebnissen der 1990er Jahre und somit auf dem Stand der Technik des vergangenen Jahrhunderts. Die innovativen Entwicklungen im Bereich der Betontechnologie und Zusatzmittel in den vergangenen Jahren sind darin folglich nicht berücksichtigt. Durch die erneute wissenschaftliche Untersuchung des Recyclingbetons soll erreicht werden, dass dieser Werkstoff der Zukunft künftig eine breite praktische Anwendung erfährt. Zu den Forschungspartnern zählen neben der TU Kaiserslautern und dem Konsortiumsführer HeidelbergCement AG auch die BASF Construction Polymers GmbH, der Baustoffaufbereiter Scherer + Kohl GmbH & Co. KG, die VDZ gGmbH, das ifeu Institut Heidelberg sowie die RWTH Aachen.

(19.11.2014)