Zur Hauptnavigation / To main navigation

Zur Sekundärnavigation / To secondary navigation

Zum Inhalt dieser Seite / To the content of this page

Sekundärnavigation / Secondary navigation

Inhaltsbereich / Content

Regionalfachtagung des VDB am 10. Oktober 2016 in Kaiserslautern

Neuigkeiten bezüglich der neu strukturierten DVGW-Regelwerke (DVGW-W 300) und aktuelle Forschungstätigkeiten zur Charakterisierung von Gesteinskörnungen mittels Computertomographie sowie Beiträge zum Thema Leichtbeton standen auf dem Programm der Fachtagung der Regionalgruppe 9 des Verbandes der Deutschen Betoningenieure (VDB) am 10. Oktober 2016 in Kaiserslautern, zu der mehr als 40 Mitglieder erschienen waren. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Technischen Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen sowie dem Materialprüfamt, durchgeführt.

Dabei standen zunächst im Vortrag von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit, Technische Universität Kaiserslautern, „DVGW-W 300 neu strukturiert – Regelwerk für Planung, Bau, Betrieb, Instandhaltung und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern – Konsequenzen für die Praxis“ die Neuerungen des mittlerweile fünfteiligen DVGW-W 300 Regelwerks mit der Aufteilung in vier Arbeitsblätter sowie einer Technischen Prüfgrundlage und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Baupraxis im Vordergrund. Insbesondere wurde dabei das Thema Ortbeton, die besonderen Anforderungen aus hygienischer Sicht und die zu erbringenden Nachweise gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 347 thematisiert. Anschließend zeigte Frau Dipl. Ing. Bianca Bund, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen, in ihrem Vortrag „Computertomographie im Bauwesen – Entwicklung neuer Kenndaten für Baustoffe, Fokus Gesteinskörnungen“ die aktuellen Fortschritte bei der Anwendung computertomographischer Analysemethoden zur Bestimmung geometrischer Eigenschaften von Gesteinskörnungen. Ziel ist es Sieblinie, Kornform- und Plattigkeitskennzahl auf der Basis von CT-Aufnahmen zu bestimmen und dabei neue Kenndaten wie Oberfläche und Volumen für z. B. die Bestimmung des Wasseranspruchs heranzuziehen.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Karl-Christian Thienel von der Universität der Bundeswehr München präsentierte den Teilnehmern mit seinem Vortrag „Gefügedichter Leichtbeton – Von den Eigenschaften zur Anwendung“ sowohl bekannte als auch neue Erkenntnisse rund um den Baustoff Leichtbeton. Dabei wurden insbesondere auch die positiven Aspekte bezüglich der Dauerhaftigkeit von Leichtbeton im Vergleich zu Normalbeton hervorgehoben. Abgerundet wurde die Leichtbetonthematik von Dr.-Ing. Ulf Schmidt von der Materialprüfungs- und Versuchsanstalt Neuwied mit seinem Vortrag „Leichtbeton: Prüfung - Eigenschaften - Besonderheiten“, der die besonderen Zusammenhänge bei der Prüfung des Leichtbetons von den Frischbetoneigenschaften bis zu verschiedenen Dauerhaftigkeitsaspekten erläuterte.